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Glossar Radsport-Terminologie

Radsportler haben ihre ganz eigene Sprache. Hoffentlich wird diese Liste dazu beitragen, alles sinnvoll zu erklären.

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Eine

Aero:
Slang für alles Aerodynamische oder Stromlinienförmige. Alles, was einem Radfahrer hilft, den Luftwiderstand zu reduzieren. Aero-Ausrüstung sind z.B. Lenker, stromlinienförmige Helme und Skinsuits (hautenge, einteilige Rennanzüge).

Aero-Lenker:
Lenker oder Lenkeraufsatz (oft als "Clip-on" bezeichnet) für Zeitfahren, der den Fahrer in eine stromlinienförmige Position bringt, die höhere Geschwindigkeit bei gleicher Anstrengung ermöglicht. Dazu gehören in der Regel Armauflagen, die Ihr Gewicht tragen. Der Lenker positioniert Ihre Hände vor dem Körper, wo sie die Luft gewissermaßen durchstoßen, um den Windwiderstand zu verringern. Die Verwendung von Aerobars und eine aerodynamisch optimale Fahrposition sind die besten Möglichkeiten, Ihre Fahrzeit bei Zeitfahren, Triathlons, und sogar Radmarathons zu unterbieten.

Aero-Helm:
Spezialhelm mit einer stromlinienförmigen Form, um den Windwiderstand zu reduzieren. Bietet Vorteile bei Rennen gegen die Uhr.

Aerobe:
Anstrengung: Anstrengung mit einer intensität, die dem Körper erlaubt, seinen Sauerstoffbedarf kontinuierlich zu decken. Diese Intensität kann über lange Zeiträume hinweg aufrecht erhalten werden.

aerodynamisch:
Fahrradteile und Zubehör, die für eine Sitzposition mit reduziertem Luftwiderstand sorgt; kurz:aero .

Alloy:
Eigentlich eine Mischung verschiedener Metalle. Auf Englisch oft nur die Abkürzung für Aluminium(-legierung).

Alpe d'Huez:
Ein legendärer Anstieg in der Tour de France zur gleichnamigen Skistation. Alpe d'Huez ist bekannt für seine brutal steilen Rampen und 21 Spitzkehren, die jeweils den Namen eines früheren Siegers der dortigen Etappe tragen. Alpe d'Huez war die erste Bergankunft der Tour, als 1952 der damals unbefestigte Anstieg befahren wurde. Fausto Coppi war dort der erste Etappensieger. Er brauchte für den 13,9-Kilometer-Anstieg mit durchschnittlich 7,9 % Steigung eine Zeit von 45 Minuten und 22 Sekunden. Die Strecke ist längst asphaltiert ist, dennoch wird immernoch diskutiert, wer den Rekord für die schnellste Auffahrt zum Wahrzeichen aller Bergankünfte hält. Marco Pantani wird allgemein als der schnellste bei 37 ' 35 ' anerkannt.

Aluminium:
Ein leichtes, langlebiges und erschwingliches Material, das häufig für Fahrradrahmen und Komponenten verwendet wird.

anaerob:
Anstrengung mit einer Intensität, bei welcher der Sauerstoffbedarf des Körpers nicht mehr gedeckt werden kann. Diese Intensität kann nur kurz andauern.

Anti-Zipper-Ripple:
Trikots mit der Anti-Zipper-Ripple-Technik haben eine kürzergeschnittene Vorderseite, dies ergibt eine enganliegende Passform in Fahrposition. Diese Konstruktion verhindert nicht nur übermäßige Faltenbildung und reduziert damit Beschwerden und Reibung, sondern verbessert auch die Aerodynamik deutlich. (Siehe: Neu im Radsport - Bike-Trikots

Anquetil, Jacques:
Französischer Radrennfahrer, der als erster die Tour de France fünfmal gewann. Vor der Tour 1961 sagte er, er würde das Gelbe Trikot am ersten Tag gewinnen und während der gesamten Tour tragen. Er vollbrachte diese Leistung tatsächlich.

Apex:
oder Scheitel, die kürzeste Strecke durch eine Kurve.

Armwärmer:
separate Ärmel, um die Arme warm zu halten. Sie sind einfach an- und auszuziehen und passen bequem in eine Trikottasche. (Siehe: Neu im Radsport - Arm-, Bein- und Kniewärmer

Angriff:
ein Fahrer beschleunigt aggressiv, um sich von anderen Fahrern abzusetzen.

Audax:
Rasport-Disziplin, in der eine Gruppe von Teilnehmern versucht, lange Strecken innerhalb einer vordefinierten Frist zu fahren, in einem gleichmäßigen Tempo, das von einem Team-Käpitän vorgegeben wird. Typischerweise pendelt sich die Gruppe auf 22,5 km/h ein.

Autobus:
oder Grupetto, bezeichnet eine Gruppe von Rennfahrern, die bei Etappenrennen am Ende des Feldes fahren und zusammenarbeiten, um die Etappe innerhalb des vorgegebenen Zeitlimits zu beenden.

B


.


Sturmhaube:
eine dünne Haube, die Kopf und Hals bedeckt mit einer Öffnung für das Gesicht. Sie wird unter dem Helm getragen, um Wärmeverlust bei Kälte oder Nässe zu verhindern.

Wulst:
Verstärkter Rand eines Reifens entlang der innenseite des Umfangs, der in die Felge eingepasst wird.

Letzte Runde:
In Rundstreckenrennen mit mehreren Runden wie Kriterien,, die in der Regel auf Stadtkursen stattfinden, Querfeldeinrennen oder MTB-Rennen, die einer festgelegten Route folgen, wird eine Glocke geläutet, um zu signalisieren, dass entweder der Gewinner der nächsten Runde einen Preis (oderPrämieerhält, oder dass sich die Fahrer nun auf der letzten Runde befinden.

Bibs:
Auch als Bib Shorts bezeichnet, sind Fahrradshorts mit Hosenträgern. Letztere bestehen aus Lycra oder Mesh, um leicht, atmungsfähig zu sein und leicht auf den Schultern zu liegen. Sie sind die Wahl professioneller Radsportler wegen des außergewöhnlichen Komforts. (
Lesen Sie, warum Radsportler Trägerhosen wählen.


Blocken:
zulässiges Behindern eines gegnerischen Fahrers, um Fahrern des eigenen Teams eine bessere Chance auf Erfolg zu ermöglichen.

Blutzucker:
mit einigen Ausnahmen ist Glukose, oder Blutzucker, die primäre Energiequelle von Körperzellen.

Blow-Up:
plötzliche Unfähigkeit aufgrund von Überanstrengung, das nötige Tempo aufrecht zu erhalten.

Unterzucker:
Zustand schwerer Erschöpfung, verursacht durch Mangel an Glykogen in den Muskeln, weil der Fahrer vergessen hat, rechtzeitig genug zu essen oder zu trinken. Sobald er auftritt, sind Ruhe und kohlenhydratreiche Nahrung wichtig, um sich zu erholen.

"Boot" (Flicken) :
ein kleines Stück Material, das benutzt wird, um einen Schnitt in der Lauffläche oder der Seitenwand eines Reifens zu schließen. Ohne diesen Flicken würde der Schlauch hervortreten und platzen.

Tretlager:
Teil des Rahmens, in dem die Kurbel installiert ist. Auch: Achse, Lagerschalen und Kugellager eines (oder Klemmringe und gedichtete Industrielager) eines Kurbelsatzes.

BPM:
Abkürzung für "beats per minute" = Herzfrequenz oder Puls.

Flucht, Fluchtgruppe:
ein oder mehrere Fahrer, dem Feld davongefahren sind.

Brevet:
ausgesprochen "Bree-Wee", Langstreckenrennen, bei dem sich Fahrer für die wichtigsten zufälligkeit (siehe unten), wie
Paris-Brest-paris qualifizieren müssen . Die typische Brevet-Serie besteht aus Fahrten von 200, 300, 400 und 600 km Länge.

Zufahren, eine Lücke:
Einholen oder Versuch des Einholens eines Fahrers oder einer Gruppe, der/die ausgerissen ist und/oder in Führung liegt.

Besenwagen:
Das letzte Fahrzeug in einer Rennkarawane, das den Kurs "fegt" und Fahrer aufnimmt, die nicht weiterfahren können oder zuviel Rückstand haben.

Feld:
Hauptgruppe der Fahrer in einem Rennen. auch Gruppe,, Peloton, feld oder feldes.

Massensprint:
Sprint einer großen Gruppe/des geeschlossenen Feldes am Ende einer Etappe. Trotz des Namens wird ein Massensprint meist nicht vom ganzen Feld bestritten - die vorne liegenden Fahrer sind die Sprintspezialisten und ihre Anfahrer.

Bunny Hop:
ein Sprung über ein Hindernis wie etwa ein Stein oder Schlagloch, bei dem beide Räder den Boden verlassen.

C

Trittfrequenz:
Anzahl der vollständigen Pedal/Kurbelumdrehungen pro Minute auch RPM (R.evolutions P.er M.inute = Umdrehungen pro Minute)genannt.

Käfig:
Teil des Umwerfers, durch den die Kette läuft.

Bremszangen:
Teil der Felgenbremse, der am Rahmen befestigt wird und die Bremsschuhe hält.

Campagnolo:
berühmter italienischer Hersteller von Rennradkomponenten und Laufradsätzen. Gegründet von Tullio Campagnolo in 1933.

Campa:
Kurzform von Campagnolo.

Cantilever-Bremse:
Bremsentyp, bei dem die Bremsarme an Sockeln (Sockel, engl. = Cantilever) am Rahmen befestigt und mit einem Seilzug, der den Reifen kreuzt, verbunden sind. (Früher) verbreitet an MTBs, Trekking- und Crossrädern.

Captain:
Die Person, die auf einem Tandem vorne sitzt.

Karavane:
Der motorisierte "Zirkus", der die meisten großen professionellen Etappenrennen und sogar einige Amateur-Events begleitet. Besteht meist aus Fahrzeugen der Rennfunktionäre, Polizeimotorrädern, Mannschaftswagen, Krankenwagen und Fotografen mit noch mehr Motorrädern.

Kohlenhydrate:
Beim Stoffwechsel werden Kohlenhydrate in Glukose umgewandelt. Glukose ist die wichtigste Energiequelle des Körpers. Glykogen wird in Leber und Muskeln gespeichert. Kohlenhydrate können entweder "einfach" (Zucker) oder "Komplex" (Brot, Pasta, Körner, Obst, Gemüse). Ein Gramm Kohlenhydrate liefert vier Kalorien.

Carbo-Loading:
Eine beliebte Praxis für die Tage vor einem Rennen oder Marathon, während der Radfahrer so viele Kohlenhydrate wie möglich aufnehmen, um Energie für das Rennen zu speichern.

Carbon
Eines der leichtesten Materialien für Rahmen und Komponenten. Kohlefaser (oft nur Carbon genannt) ist einzigartig, da es sich um ein Gewebe und nicht um ein Metall handelt. Dies ermöglicht niedrigstes Gewicht, unglaubliche Festigkeit und beeindruckende Vibrationsdämpfung bei Rahmen und Gabeln ("compliance"), da die Fasern auf unterschiedlichste Weise ausgerichtet werden können.

Herz-Kreislauf:
alles in Zusammenhang mit Herz und Blutgefäßen.

Kassette:
Zahnkranzsatz an der Hinterradnabe. auch als Freilaufbezeichnet, Zahnkranzpaket oder Ritzelsatz.

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,

Kategorien:
Klassen, denen Rennfahrer zugeordnet werden aufgrund ihrer Fähigkeit und/oder Erfahrung.

Klassifizierter Anstieg:
Die meisten wichtigen Anstiege in großen Rundfahrten wie der Tour werden nach bestimmten Richtlinien in Kategorien eingeteilt und gewertet, wobei die Richtlinien nicht in Stein gemeißelt sind. In abnehmender Reihenfolge werden die offiziellen Anstiege in Kategorie 1, 2, 3 oder 4 eingeteilt und gewertet. Die härtesten Anstiege bei der Tour de France gelten als "jenseits aller Kategorie" ("hors catégorie").

Century:
Radmarathon in anglesächsischen Ländern mit 100 Meilen (rund 161 km) Länge.

Chainsuck:
, wenn die Kette während des Herunterschaltens sich am Kettenblatt "festsaugt" (engl. = to suck), also hängenbleibt, und so zwischen dem kleinen Kettenblatt und der Kettenstrebe eingeklemmt wird.

Kettenblatt:
Zahnrad vorne an der Kurbel. Es gibt Kurbeln mit einem Kettenblatt, zwei oder drei Kettenblättern. KurzBlatt oder "Scheibe".

Kettenstrebe:
Das Rahmenrohr, das vom hinteren Ausfallende bis zum Tretlager reicht. Auf jeder Seite des Hinterrades befindet sich je eine Kettenstrebe.

Sitzpolster:
aus Schaumstoff und Kunstfaser gefertigt. In fast jeder Radhose findet sich ein Sitzpolster, das Stöße dämpft und luftig ist, um Komfort und Schutz zu gewährleisten. Es reduziert Reibung und sollte nahtlos sein, um Druckpunkte und Scheuern zu vermeiden. Ursprünglich früher aus Gamsleder (engl./franz. "chamois" = Gämse) oder Hirschleder gefertigt, und ähnlich einem klassischen Fensterleder. Besteht heute aus synthetischem Material, das oft sogar antibakterielle Eigenschaften für zusätzlichen Schutz und Komfort aufweist.

Champs Elysées:
Berühmte Straße in der Innenstadt von Paris. Auf diesem Kopfsteinpflasterboulevard, liegt seit 1975 das Ziel der letzten Etappe der Tour de France. Die Rennfahrer absolvieren mehrere Runden eines Kurses, der um den Arc de Triomphe, über den Place de la Concorde und die Champs sowohl herauf als auch hinab führt.

Verfolger:
Fahrer, die versuchen, eine Gruppe oder einzelne ausgerissene Fahrer einzufangen bzw. zu diesen aufzuholen.

Chondropathia patellae:
schwere chronische Schmerzen im Knie, verursacht durch Zerfall der Knorpelschicht auf der Rückseite der Kniescheibe. Die Knieschmerzen werden begleitet von einem knirschenden Gefühl beim Beugen.

Rundkurs:
ein Kursoder Streckenabschnitt, der während eines Rennens mindestens zweimal befahren wird und bei dem Anfang und Ende identisch sind.

Zirkeltraining:
Variante des Krafttrainings, bei der man sich ohne Pause von einer Übung zur nächsten wechselt.

Klassiker:
Eintagesrennen mit Tradition im europäischen Profi-Rennkalender. Beispiele hierfür sind Paris-Roubaix, Mailand-San Remo und Lüttich-Bastogne-Lüttich.

Platte:
bzw. Pedalplatte. Klotz aus Metal oder Kunststoff an der Sohle des Fahrradschuhs, der ins Pedal einrastet.

Bergkategorie
Kategorien, in die Anstiege je nach Schwerigkeit (Länge, Steigung) eigeteilt werden. Steigungen werden auf einer Skala von 1 bis 4 eingestuft, wobei Kategorie 1 die schwerste ist. Die Rennfahrer erhalten Punkte für die Bergwertung, die auf zwei Dingen basiert: Kategorie des Anstiegs und Platzierung am Kontrollpunkt der Steigung. Je härter der Aufstieg, desto mehr Punkte werden vergeben. Bei der Tour de France gibt es zusätzlich eine eine "Über-Kategorie" für extreme Anstiege namens Hors Categorie (HC). Anstiege dieser Klasse sind ein wichtiger Faktor in Etappenrennen, weil gute Kletterer hier mehr Punkte holen und Zeit auf ihre Rivalen gutmachen können.

Clincher:
oder Drahtreifen. Meistverbreitete Form des Fahrradreifens mit separatem Schlauch.

Klickpedale:
Bestehend aus zwei Teilen, dem Pedal und der Platte ("cleat"), ähnlich einer Skibindung, ergibt eine feste - bei Stürzen aber schnell lösbare - Verbindung zwischen Schuh und Pedal und damit einen effizienteren Tritt. Obwohl man in diese Pedale einklickt (engl. = to clip in"), heißen sie immer noch "clipless pedal", weil sie nicht wie altmodische Renradpedale mit einem Pedalkäfig (engl. = clip) und Riemen ausgestattet sind.

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Ritzel:
Kleines Zahnrad an der Hinterrad nabe.

Coldblack®:
Eine spezielle Behandlung für dunkle Textilien, die die Wärmeentwicklung reduziert und zuverlässigen Schutz vor UV-Strahlen bietet.

Kompaktkurbel:

Kurbel mit zwei Kettenblättern, die etwas kleiner sind (weniger Zähne aufweisen) als Standard-Kurbelgarnituren. Standard heißt in der Regel 39 und 53 Zähne, während Kompakt meist 34 und 50 Zähne bedeutet.

Kontaktfläche:
der Abschnitt eines Reifens, der direkten Kontakt zum Boden hat.

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Kriterium:
ein Massenstartrennen auf einem Rundkurs. Die Runden sind meist recht kurz (weniger als 1,5 km). Nennen Sie auch "kritische Treffer".

Crosstraining:
Kombination aus verschiedenen Sportarten zur mentalen Erholung und zum Erhalt der Kondition vor allem in der Nebensaison.

Querfeldeinrennen:
oder Cross. Radsportdisziplin, die v.a. im Herbst und Winter (normalerweise Oktober bis Januar) betrieben wird. Rennen finden auf einem Rundkurs statt, der meist natürliche und künstliche Hindernisse beinhaltet, welche die Rennfahrer manchmal zum Absteigen und Tragen des Fahrrades zwingen. Wurde in Europa erfunden (Hotspots sind Belgien und Niederlande), damit sich Rennfahrer über den Winter fit halten können.

Crossrad:
spezielles Rennrad für Cyclocross-Rennens mit leichtem, wendigem und robustem Rahmen, Gabel und Rädern, kleinerer Übersetzung, griffigen Reifen und reichlich Reifenfreiheit. Meist mit Scheibenbremsen ausgestattet wegen ihrer konstanten Bremsleistung auch unter widrigen Bedingungen. Crossräder eignen sich auch hervorragen zum Pendeln, Training, und Fahren im Gelände.

D

Schaltwerk:
Auch als "Wechsler" bezeichnet. Mechanismus, der die Kette auf ein anderes Ritzel bewegt. Das vordere Gegenstück heißt Umwerfer, oder kurz Werfer. . . Zum Schalten muss man in die Pedale treten. Am besten, wird dabei der Pedaldruck etwas reduziert.

Directeur Sportif:
Französisch für "Sportdirektor" (kurz DS), der Directeur sportif ist verantwortlich für fast alle logistischen Belange des Rennstalls, für den er leitet. Bei Profi-Rennen fährt der Directeur Sportif im Teamwagen hinter dem Hauptfeld, beobachtet das Rennen auf einem Bildschirm und informiert sein Team per Radio über Gefahren oder die richtige Rennstrategie. Er kann auch Getränke austeilen oder bei medizinischen oder mechanischen Problemen unterstützen.

Scheibenbremse:
Bremssystem, das Scheiben (auch Rotoren genannt) verwendet, die an den Radnaben befestigt sind. Am Rahmen montierte Bremssättel greifen die Rotoren, wenn die Hebel gedrückt werden. Scheiben bieten maximale Geschwindigkeitskontrolle und Bremskraft auch bei Nässe und schlammigen Bedingungen. Außerdem wird im Falle eines Schadens am Laufrad (Achter) die Bremsfunktion nicht bei Felgenbremsen beeinträchtigt, da die Felge nicht Teil des Bremssystems ist.

DNF:
Ein Kürzel, das sie nicht neben Ihrem Namen sehen möchten. steht für Did Not Finish - engl. = "nicht im Ziel"

DNR:
Kurz für "Did Not Race". Wenn Sie sich für ein Radrennen oder einen Radmarathon anmelden, dann aber aus irgendeinem Grund nicht teilnehmen können, werden die Funnktioäre in der Regel "DNR" neben Ihren Namen setzen. Kurz für "Did Not Start"

DNS:
kurz für nicht gestartet. Wenn Sie bei Etappenrennen aufgrund Zeitüberschreitung oder Verletzung aus dem Rennen ausscheiden und die nächste Etappe nicht antreten können, werden die Funnktioäre in der Regel "DNS" neben Ihren Namen setzen. Auch der Auflauf wird verwendet, für nicht Rennen.

Domestike:
Rennfahrer, der seine eigene Siegchance opfert, um einem Teamkollegen zum Sieg zu verhelfen. Zu den Aufgaben eines Domestken kann gehören: Das Tragen zusätzlicher Flaschen (daher auch "Wasserträger") und Nahrung für Teamkollegen, die Verfolgung von Ausreißern und manchmal sogar die Abgabe des eigenen Fahrrads an den Teamkapitän, sollte er ein technisches Problem haben.

Doping:
Jegliche Einnahme lestungssteigernder Substanzen. Dazu zählen alle leistungssteigernden Stoffe und Geräte, egal ob chemisch oder mechanisch, die im Wettbewerb verboten sind.

Herunterschalten:
, in einen niedrigeren Gang wechseln, d.h. ein größeres Zahnrad hinten oder kleineres Kettenblatt.

Windschatten fahren :
direkt hinter einem anderen Fahrer fahren, der den Fahrtwind verdrängt. Fahrer im Windschatten benötigen 20-30 Prozent weniger Energie. auch hintendran hängen genannt. Wer immer nur hinten dran hängt, ist ein "Wheelsucker"und macht sich nicht beliebt.

Antrieb:
alles Komponenten, die dazu dienen, das Hinterrad in Drehung zu versetzen bzw. zu halten, d. h. Kette, Kurbel, Kassette,aber auch die Schaltung. auch Antriebsstrang.

Ausfallende:
Öffnungen an Fahrradrahmen und Gabel, in denen Vorder- und Hinterradachse sitzen.

zurückfallen:
Wenn du nicht fit genug bist, um mit der Gruppe zu fahren, fällst du zurück. 

Drops:
Engl. = Unterlenker. Unterer des typischen Rennradlenkers, der nach unten und hinten gebogene ist. .

E


Windstaffel:
Form der Windschattenfahrens bei Seitenwind, in der die Fahrer nicht direkt, sondern seitlich versetzt hintereinander fahren, um so sich vom Wind abzuschirmen.

Elastomer::
Komprimierbares, gummiartiges Material, das Stöße zu absorbiert. Wird in manchen Federung-Systemen verwendet.

Elektrolyte:
Mineralien wie Natrium, Kalium, und Chlor, die für die Muskelkontraktion und den Erhalt von Stoffwechselfunktionen nötig sind. diese können durch Elektrolytgetränke und Nahrungsergänzungsmittel aufgefüllt werden.

Abgang:
Sturz, bei dem man nach vorne über den Lenker fällt.

Enduro:
Art von Mountainbike-Rennen, bei denen die Abfahrtszeiten gestoppt werden, Aufstiege zu fahren ist obligatorisch. Die Zeiten werden zwar nicht gestoppt, müssen in der Regel aber innerhalb einer Frist bewältigt werden. Enduros finden in der Regel über ein oder zwei Tage statt, es gibt aber auch einwöchige Wettbewerbe.

Ergometer:
stationäres fahrrad-ähnliches Gerät mit verstellbarem Pedalwiderstand für physiologische Tests oder zum Indoor-Training.

F


False Flat:
1. Ein überraschend schwieriger Straßenabschnitt, der flach aussieht, aber eigentlich leicht bergauf geht. Normalerweise, egal wie hart man in die Pedale tritt, fährt man langsamer, als man meint fahren zu sollen.
2. Eine Strecke auf einem langen Anstieg, die flach aussieht und einen glauben lässt, dass der Gipfel erreicht wäre, nach der es dann aber doch weiter bergauf geht.

Fartlek:
Schwedisches = "mit der Geschwindigkeit spielen", eine Trainingsmethode basierend auf unregelmäßigen Veränderungen in Tempo und Intensität. Sie kann statt zeit- oder Leistungsgesteuerter Intervalltrainings angewendet werden.

Fett:
Nahrungsbestandteil mit der höchsten Energiekonzentration in Lebensmitteln. Ein Gramm Fett liefert neun Kilokalorien. Gespeichertes Fett liefert etwa die Hälfte der Energie, die für eine Übung geringer Intensität benötigt wird.

Fat Bike:
Relativ neue Art von Geländefahrrädern mit superbreiten Reifen Rahmen, Rädern und Reifen (oft über 10 cm breit), die mit Leichtigkeit über Schnee und Sand fahren können.

Feed Zone:
engl. = Verpflegunszone. Bestimmter Bereich an einer Rennstrecke, wo die Fahrer Essen und Getränke erhalten.

Endkappen:
Metall- oder Kunststoffkappen, die auf das Enden von Kabelhüllen gesetzt werden. Es gibt mehrere Typen. Werden verwendet, damit Zughüllen perfekt, ohne zu wackeln ins Zugwiderlager passen und verhindern, dass Zughüllen in den Rahmen rutschen. Am anderen Ende des Gehäuses sorgen sie dafür, dass dieses in die Brems- und Schalthebel passt. .

Sprint des Feldes:
Sprint um die Ziellinie, wenn das Hauptfeld das Ziel errreicht.

Fixed-Gear:
Antriebstyp mit nur einem Kettenblatt und einem Ritzel am Hinterrad, wie bei einem Bahnrad. Wenn sich das Hinterrad dreht, dreht sich die Kurbel; es gibt keinen Leerlauf.

Flamme Rouge:
Roter Wimpel, der von einem Torbogen über der Rennstrecke hängt und anzeigt,dass das Ziel noch genau einen Kilometer entfernt ist.

Flash:
Dieses außen schwarze, innen graue, hydrophobe ("wasserscheue") Polyestergewebe des Schweizer Herstellers Eschler leitet Feuchtigkeit und Hitze von der Haut ab. Mit der Haltbarkeit von Nylon auf der Außen- und dem Komfort von Polyester auf der Innenseite ist dieses leichte, atmungsfähige Gewebe extrem flexibel und umweltfreundlich.

Freilauf:
Zahnkranzpaket, das auf die Hinterradnabe geschraubt wird. Er enthält außerdem die Lager und den Antriebsmechanismus. Freilauf ist auch gleichbedeutend mit "Leerlauf". 

Abfahrtshaltung:
extreme Form der Unterlenkerhaltung für maximale Geschwindigkeit, z.B. bei Abfahrten.

G

Übersetzung:
Dient der Beurteilung wie "hart" oder "leicht" ein Gang ist. So hat ein Rennrad mit 18 Gängen vorne 2 Kettenblätter und hinten 9 Ritzel. Um die Gänge zu vergleichen, zählen Sie die Zähne der Ritzel Zahnräder und der Kettenblätter. Erstellen Sie ein Diagramm mit den Kettenblättern in der Oberen Zeile den Ritzeln in der linken Spalte. Um dann jedes Übersetzungsverhältnis zu berechnen, teilen Sie die Zähnezahl des Kettenblatt durch die Zähnezahl des Ritzels und multiplizieren Sie das Ergebnis mit dem Umfang des Hinterrades (ca. 2,13 m) Anmerkung: Das angelsächsische System multipliziert das Zähneverhältnis mit 27 Zoll ("inch"), dem Umfang eines "klassischen" Renn-Laufrades, daher der Ausdruck "gear inches". Trage Sie die Zahlen in das Diagramm ein, damit Sie vergleichen und verstehen können. Je größer die Zahl, desto schwieriger ist der Gang zu treten. Durch den Vergleich der Zahlen ist es möglich, überlappende Zahnräder und Lücken zu finden, die Sie ändern möchten, um die Übersetzungsverhältnisse zu verbessern.

Gesamtwertung:
Die Gesamtplatzierung aller Fahrer eines Etappenrennens. oft als GC(General Classification) bezeichnet

Giro d'Italia:
Italien-Rundfahrt. Das zweitbedeutendste Etappenrennen im Profi-Kalender nach der Tour de France und eine der drei Grand Tours.

Glutäus:
der Gesäßmuskel. Spielt eine enorm wichtige Rolle für hohe Tretleistung.

Glykogen:
Zellbrennstoff, der aus Glukose (Zucker) gewonnen wird, der wiederum aus Kohlenhydrate stammt, und in den Muskeln und der Leber gespeichert wird. Es ist die primäre Energiequelle für Radfahren bei hoher Intensität. Glykogen-Reserven werden in der Regel innerhalb von zweieinhalb Stunden Fahrt aufgebraucht.

Glykogenfenster:
Zeitraum - ca. einer stunde - nach einer Übung, wenn die erschöpft Muskeln am empfänglichsten sind für das Wiederauffüllen Ihrer Glykogenspeicher. Durch den Verzehr von kohlenhydratreichen Lebensmitteln oder Getränken werden Energiespeicher aufgefüllt und die Erholung beschleunigt.

Studentenfutter:
Klassischer Snack für unterwegs aus Nüssen und Trockenfrüchten. Ein High-Energy-Mix zum Knabbern während der Fahrt. Kann auch Nüsse, Kerne, M&Ms, und sonstige Körner enthalten.

Grand Départ:
Französisch für "Großer Start", Start der ersten Etappe jeder Tour de France. Findet meist in Frankreich selbst statt, aber auch immer öfter in ausländischen Städten, um das internationales Interesse an dem Rennen zu steigern.

Grand Tours:
Die drei prestigeträchtigsten Straßenrennen im professionellen Radsport, die jeweils jährlich über die Drei Wochen ausgetragen werden: der Giro d'Italia im Mai, die Tour de France im Juli und die Vuelta a Espana im August.

Granny-Gear:
engl. = "Großmütterchen-Gang". Spitzname für den kleinsten Gang, also Kette auf dem kleinen Kettenblatt und auf dem größten Ritzel. Wird hauptsächlich für sehr steile Anstiege verwendet. Benannt nach dem Gang, den Großmütter am häufigsten verwenden.

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Grünes Trikot (Maillot Vert):
Erstmals 1953 vergeben, geht es an den Führenden in der Punktewertung. Diese Punkte können die Fahrer für Etappenplatzierungen und bei Zwischensprints sammeln. Auf Flachetappen werden die meisten Punkte vergeben, weshalb meist Sprinter das Grüne Trikot gewinnen.

Grupetto:
Große Gruppen von zurückgefallenen Fahrern, die sich oft auf Bergetappen am Ende des Feldes formieren. Grupettos bestehen in der Regel aus Sprintern und Fahrern, die ihre Arbeit für ihre Teamkapitäne erledigt haben.

H

Hämmern:
lange in einem großen Gang fahren

Oberschenkelbeuger:
Muskel auf der Rückseite des Oberschenkels, meist nicht gut entwickelt durch Radfahren.

Rumhängen:
Was man tut, wenn einen bei einer Gruppenfahrt die Kräfte verlassen, aber versucht, den Anschluss zu halten, indem man am hinteren Ende im Windschatten "rumhängt".

Steuersatz:
auch: Lenkkopflager, Kugellager am oberen und unteren Ende des Steuerrohrs, in dem sich der Gabelschaft befindet.

Steuerrohr:
Das kurze, vordere Rahmenrohr, das die Gabel aufnimmt.

Hinault, Bernard:
französischer Radrennfahrer, bekannt als le Patron ("der Boss") oder le Blaireau ("der Dachs") wegen seines aggressiven Fahrstils und seiner "Herrschaft" über das Fahrerfeld. Er gewann die Tour de France fünfmal in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren.

Hors Hatégorie:
Französisch für "jenseits der Kategorie", eine Bewertung die den anspruchsvollsten Anstiegen, wie etwas Alpe d'Huez, vorbehalten ist. (Siehe: kategorisierte Anstiege)

Trekkingrad:
Fahrrad, das Merkmale eines Rennrads mit denen eines Mountainbikes vereint. ..

Trinken
. Tun Sie es oft während der Fahren! (Siehe: Radfahren und trinken

Ich

Indurain, Miguel:
Spanischer Straßenrennfahrer bekannt als "Big Mig", der die Tour de France zwischen 1991 und 1995 fünfmal gewann. Er ist der einzige Fünffach-Gewinner, der diese Siege hintereinander erzielt hat.

Zwischensprint:
während fast jeder Etappe ausgetragen. An dieser Stelle werden Punkte für die Wertung ums Grüne Trikot vergeben. Die ersten 15 Fahrer, die hier die Linie überqueren, erhalten Punkte.

Intervalle:
Strukturierte Trainingsmethode, bei der sich kurze, harte Anstrengungen mit kurzen Erholungszeiten abwechseln.

J

:

Trikot:
Hemd,speziell für den Radsport entworfen. Trikots sind oft in hellen Farben gehalten für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Zudem bestehen sie meist aus Stoffen, die Feuchtigkeit von der Haut ableiten, damit Sie es beim Fahren trocken und bequem haben. In der Regel haben sie Rückentaschen für den Transport von Essen, Werkzeug oder Accessoires, die mehrfach an- oder abgelegt werden können. Im Idealfall haben sie lange Reißverschlüsse, damit man an heißen Tagen gut abkühlen kann.

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K

Bergwertung:
Wettbewerb um den besten Kletterer, der nach einem Punktesystem ähnlich wie beim Grünen Trikot funktioniert. Der Führende trägt das Gepunktete Trikot.

Kit:
Ein Satz aus Radtrikot und Shorts, in der Regel im gleichen Design, wird Kit genannt.

Kniewärmer:
Separates Hosenbein, das Knie und Unterschenkel bedeckt, um Beinmuskeln, Sehnen und Bänder warm zu halten. Kniewärmer sind einfacher auszuziehen und in eine Trikottasche zu stecken als lange Radhosen, weshalb sie von vielen Fahrern bevorzugt werden.

L

Laktatschwelle (LT):
Moment der Anstrengung, ab der der Körper keine aerobe Energie mehr produzieren kann, was zu einer Anhäufung von Milchsäure führt. Dies ist gekennzeichnet durch Muskelermüdung, Schmerzen und seichte, schnelle Atmung. Wird auch anaerobe Schwelle genannt.

Milchsäure:
Substanz, die während einer anaeroben Anstrengung ensteht, wenn Glukose unvollständig metabolisiert wird. Sorgt schnell für Muskelermüdung und Schmerzen. auch Laktatgenannt.

Lanterne Rouge:
Synonym für den Fahrer an der letzten Stelle im Gesamtklassement eines Etappenrennens wie der Tour de France. Der Ausdruck (frz. = Rote Laterne) bezieht sich auf die rote Laterne, die am Ende eines Eisenbahnzuges hing, um anzuzeigen, dass keine der Kupplungen getrennt wurde.

LBS:
engl. = L.ocal B.ike S.tore. Das Fahrradgeschäft Ihres Vertrauens.

Anfahren:
Renntaktik, bei der ein Fahrer auf maximale Geschwindigkeit beschleunigt und dabei seinen Teamkollegen mitzieht. Dieser verlässt dann den Windschatten, zieht mit noch größerer Geschwindigkeit vorbei, und sprintet um den Sieg auf die Ziellinie zu.

Anfahrer:
Fahrer, der darauf spezialisiert ist, einem Sprinter Windschatten für die Endphase eines Rennens zu bieten und das Tempo hochzuhalten. Am Hinterrad des Anfahrers wartet der Sprinter auf den letzten möglichen Moment, um zu beschleunigen während der Anfahrer zur Seite weicht. Sprinter, die das Team wechseln, nehmen ihre Anfahrer gerne mit. Dies funktioniert aber nicht immer.

LeMond, Greg:
Der erste (und einzige offiziell anerkannte) Amerikaner, der die Tour de France gewann. Er gewann insgesamt dreimal, 1986, 1989 und 1990.

Leutnant:
Die rechte Hand des Teamkapitäns, der für die Umsetzung der Teamtaktik und einen reibungslosen Rennverlauf zuständig ist. Der Leutnant plant auch die Teamtaktik und und sorgt für deren Umsetzung wie die Verfolgung von Ausreißern oder Vorbereitung des Endspurts.

Ideallinie:
Die bestmögliche Fahrlinie durch einen schwierigen Abschnitt oder eine Kurve. "Die Linie" kann auch die Ziellinie bedeuten.

LSD:
lange, stetige Distanz Eine Trainingsmethode, bei der über mindestens zwei Stunden eine gerade noch aerobe Leistung erbracht wird.

Lycra:
Gewebe von DuPont, der sehr atmungsfähig, dehnbar und komfortabel ist. Es ist weit verbreitet bei Fahrradbekleidung, weil es sich so schön dem Körper anpasst und beim Fahren der Bewegung folgt. Außerdem ist es sehr langlebig.

M

Maglia Rosa:
Italienisch für "Rosa Trikot", das Maglia Rosa ist das Trikot des Führenden in der Gesamwertung des Giro d'Italia, des zweitwichtigsten Profi-Etappenrennens nach der Tour de France. Mit "Maglia Rosa" wird auch der Gesamtführende Rennfahrer selbst bezeichnet. TV-Kommentatoren könnten Sätze sagen wie: "Das Maglia Rosa fährt heute gut." Die Farbe des Trikots stammt von der italienischen Sportzeitung und Sponsorin des Rennens, La Gazzetta dello Sport, die auf rosa Papier gedruckt ist.

maillot á pois rouges (Gepunktetes Trikot):
Erstmals 1975 verliehen, geht es an den Führenden der Bergwertung der Tour de France. Die Fahrer erhalten Punkte am Gipfel jedes kategorisierten Anstiegs.

Maillot Blanc (weißes Trikot):
Erstmals 1975 verliehen, kennzeichnet es den Fahrer unter 26 Jahren mit der höchsten Position in der Gesamtwertung der Tour de France.

Maillot Jaune (Gelbes Trikot):
Ausgesprochen Ma-Joh-Schohn, (Französisch = Gelbes Trikot), Kennzeichen des Gesamtführenden und Sieger der Tour de France.

Maillot Vert (Grünes Trikot):
Erstmals 1953 vergeben, geht es an den Führenden der Punktewertung der Tour de France. Diese Punkte können die Fahrer für Etappenplatzierungen und bei Zwischensprints sammeln. Auf Flachetappen werden die meisten Punkte vergeben, weshalb meist Sprinter das Grüne Trikot gewinnen.


Massenstart:
Veranstaltungen wie Straßen-, Cross-Country-MTB-Rennen, langlauf oder Kriterien, bei denen alle Teilnehmer gleichzeitig starten.

Merckx, Eddy:
Einer der größten Radrennfahrer der Geschichte. Auch "Kannibale" genannt, weil durch Aggression und Ehrgeiz seine Gegner "verschlang" und oft scheinbar mühelos an der Spitze fuhr. "Eddy", wie er gemeinhin genannt wird, gewann die Tour de France fünfmal.

Kuriertasche:
Gepäckstück, das bevorzugt von Fahrradboten verwendet wird, weil man es gut ins Innere kommt, ohne es abzunehmen. Wird mit einem Tragegurt über Kopf und Schulter geschlungen und während der Fahrt auf dem Rücken getragen.

Metric Century:
Radtour in englischsprachigen Ländern mit 100 Kilometer Länge (62 Meilen).

:
.

Moto:
kurz für Begleitmotorrad im Radrennsport. Einige Motos sind für Funktionäre, auf anderen sitzen Journalisten, Fotographen und TV-Reporter, die live über den Rennverlauf und Fahrer berichten. (Siehe:
Wie ist es, die Tour de France auf einem Motorrad zu begleiten.

Motorpacing:
Trainingsmethode, bei der man hinter einem Auto oder Motorrad herfährt, um die Fähigkeit zu entwickeln, höheren Geschwindigkeiten lange zu halten. Es ist keine gute Idee, dies hinter dem normalen Familienauto zu versuchen. Aus Sicherheitsgründen werden spezielle Rollengeräte am Heck von speziellen Motorpacing-Fahrzeugen eingesetzt.

Schutzbleche:

Musette:
Tasche mit Schultergurt. Enthält Essen und Getränke. Wird den Rennfahrern übergeben, während sie die Feed-Zone passieren.

N

Neutrale Unterstützung:
Bei einer Veranstaltung oder einem Rennen steht die neutrale Unterstützung allen Fahrern zur Verfügung, wenn sie ein technisches Problem haben. Im Gegensatz dazu dürfen Teamfahrzeuge und Mechaniker im Rennen nur Fahrern des eigenenTeams helfen. Fahrer anderer Teams zu unterstützen, wird sogar bestraft.

Neutrale Zone:
Abschnitt, normalerweise am Anfang eines Rennens. In der neutrale Zone darf nicht angegriffen werden, und die Rennfahrer müssen hinter dem Führungsfahrzeug bleiben. Die Neutrale Zone ist ein paar Kilometer lang und liegt zum Beispiel in der Nähe einer Bahnstrecke oder Schnellstraße, die das Feld erst überqueren muss, um auf die offizielle Rennstrecke zu gelangen. Sobald sich das Feldauf dem Kurs befindet, wird das Führungsfahrzeug, in dem der Rennleiter sitzt, das Signal zur Freigabe des Rennens geben.

Nippel:
Auch "Speichennippel" genannt, eine speziell geformte Schraubenmutter, mit der eine Speiche in der Felge festgeschraubt wird. Das Rad wird zentriert, indem man die Nippel mit einem Speichenschlüssel festzieht bzw. lockert.

O

Hinten rausfallen
Kann ein oder können mehrere Fahrer, dem Tempo der Hauptgruppe nicht mehr folgen, fallen sie ans Ende der Gruppe und schließlich "hinten raus". auch als OTBbezeichnet.

Rausballern:
Auf einer Gruppen- oder Trainingsfahrt oder im Rennen der Gruppe davonfahren. Gilt als unhöflich, wenn es eigentlich eine entspannte Runde mit Freunden sein soll. Denn so wird die Gruppenfahrt zum Rennen. Im Rennen dazu gedacht, Abstand zum Feld zu gewinnen oder um die Stärke der Konkurrenz zu testen. .

Organspender:
Slang für einen Radfahrer, der ohne Helm fährt.

Einlagen:
maßgefertigte Innensohlen, die helfen, biomechanische Ungleichheiten in Füßen oder Beinen auszugleichen.

overgear:
mit einem übersetzungsverhältnis zu groß für das gelände oder das niveau der fitness.

Überlappende Räder:
gefährliche Praxis, sich auf einer Gruppenfahrt so zu positionieren, dass das Vorderrad das Hinterrad des Vorausfahrenden überlappt. Weicht diese Person aus, kann deren Hinterrad gegen das danebenliegende Vorderrad schlagen ihre, und beide Fahrer stürzen.

Übertraining:
schwere physische und mentale Erschöpfung, verursacht durch Training mit zu hoher Intensität oder zu homem Umfang.

Sauerstoffschuld:
Menge an Sauerstoff, die nötig ist, um das durch anaerobe Arbeit verursachte Defizit auszugleichen.

P

Windkante:
Gruppe von Fahrern (man braucht mindestens zwei, aber je mehr, desto besser funktioniert es) fahren eng zusammen und wechseln sich in der Führung ab, um Energie zu sparen. So lässt sich auf Dauer schneller fahren als allein. Es gibt viele Arten von Windkanten, wie Einer- oder Doppelreihe, das Ziel ist aber immer das gleiche, nämlich die Strecke effizienter zurückzulegen, indem man eng zusammenfährt, sich die Arbeit teilt, vorne im Wind zu fahren, während die Mitfahrer sich im Windschatten erholen und auf ihre Führungsarbeit vorbereiten.

Meute:
andere Bezeichnung für Fahrerfeld, meist dann verwendet, wenn das Feld dabei ist, Ausreißer einzuholen.

Lutscher:
Negativer Begriff gebraucht von aggressiveren Fahrern für diejenigen, die immer nur in der Gruppe fahren und nie die Spitze übernehmen.

Palmares:
Leistungsverzeichnis eines Radrennfahrers, beinhaltet alle Siege und Platzierungen..

Gepäcktaschen
Größere Taschen, die am vorderen und/oder hinteren Gepäckträger montiert werden, hauptsächlich für Touren oder zum Pendeln. Auch "Satteltaschen" genannt, aber nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen kleinen Taschen, die direkt am Sattelbefestigt werden.

Paris-Brest-Paris:
Historisches Rennen und eines der bedeutendsten Randonneur-Veranstaltungen (Super-Langstrecken.Rennen) der Welt Führt von Paris nach Brest und zurück nach Paris über eine Strecke von 1.200 Kilometern, die in 90 Stunden zurückgelegt werden muss. Während Pausen zum und Rasten erlaubt sind, müssen sich die Fahrer selbst versorgen. Ersatzteile und alle sonst benötigte Ausrüstung wie Beleuchtung, Schutzbleche, Regenausrüstung usw. müssen sie selbst mitführen. P-B-P findet seit 1891 alle vier Jahre im August statt. Um sich zu qualifizieren, müssen die Teilehmer eine Reihe von Fahrten namensBrevets über eine Distanz von 200, 300, 400 und 600 km absolvieren. Fahrer, die es schaffen, sich zu qualifizieren und P-B-P innerhalb des Zeitlimits zu absolvieren, werden in den offiziellen Aufzeichnungen des Audax Club Parisien verewigt und können sich rühmen, eines der härtesten Events im Amateurradsport bewältigt zu haben.

Paris-Roubaix:
ein Eintagesradrennen in Nordfrankreich, das nördlich von Paris beginnt und an der belgischen Grenze endet. Von seinen Anfängen 1896 bis 1967 begann es in Paris und endete in Roubaix; Seit 1968 liegt der Start in Compiégne (ca. 85 Kilometer nordöstlich des Zentrums von Paris). Das Ziel liegt immer noch in Roubaix. Berühmt für raues Gelände und Kopfsteinpflaster, ist es einer der Klassiker des europäischen Rennkalenders, bei dem auch Punkte für die UCI-Weltranliste vergeben werden. Wird auch "Hölle des Nordens" genannt.  

Flickzeug:
Reparaturset für platte Schläuche. In der Regel eine kleine Kunststoff-Box, die Flicken, Kleber und Schleifpapier enthält.

Pavé:
Französisch für Kopfsteinpflaster.

Peak:
0 Spitze/Gipfel, relativ kurzer Zeitraum, in dem eine Höchstleistung erreicht wird.

Feld:
Hauptgruppe der Fahrer bei einem Wettkampf oder einem großen Event.

Pinchflat:
Platter Reifen verursacht dadurch, dass der Schlauch von der Felge eingeklemmt wird. Erkennbar an zwei länglichen parallelen Löchern im Schlauch. Entsteht meist beim Überfahren einer Kante und gleichzeitig zu niedrigem Luftdruck im Reifen. auch bekannt als Snakebite.

Gepunktetes Trikot (Maillot á pois rouges):
Erstmals 1975 vergeben, kennzeichnet es den Führenden in der Bergwertung der Tour de France. Die Fahrer erhalten Punkte am Gipfel jedes kategorisierten Anstiegs.

Tragestrecke:
Streckenabschnitt, z.B. bei Crossrennen, der sehr steil und unwegsam ist, so dass er nicht befahren werden kann oder es schneller ist, das Fahrrad zu tragen.

Power:
Leistung, Produkt aus Geschwindigkeit und Kraft.

SV:
Sclaverand-Ventil, auch Französisches Ventil oder engl. Presta-Ventil. Dünnes Ventil, üblich bei Rennradschläuchen. Eine kleine Metallkappe an der Spitze muss aufgeschraubt werden, bevor man Luft einfüllen oder ablassen kann.

Prämie:
Sonderpreis für den Führenden in einer Wertung, den Sieger eines Zwischensprints oder Fahrer der schnellste Runde in einem Kriterium, oder für den Fahrer, der als erster einen bestimmten Punkt auf der Strecke eines Langstreckenrennens erreicht. Wird vergeben, um Spannung zu erhöhen. .

Prolog:
Eine kurze Etappe (<8 km), die am Anfang einer Grand Tours stattfindet. In der Regel kürzer als 8 km und hauptsächlich als Schaulaufen gedacht,sowie eine Möglichkeit, erstmalig das Gelbe Trikot zu verleihen.

Protein:
In der Ernährung erforderlich für Wachstum und Reparatur von Muskelgewebe. Bestehend strukturellen Bausteinen, genannt Aminosäuren. Protein ist keine eigentliche Energiequelle, es sei denn, es werden nicht genügend Kalorien aus Kohlenhydraten verbraucht. Ein Gramm Protein entspricht vier Kalorien.

PSI::
Abkürzung für "pound per square inch" (= Pfund pro Quadratzoll). Angelsächsische Maßeinheit für Druck in Reifen und Federungen (14,5 psi = 1 bar).

Werbekaravane:
Gewaltige Prozession von Fahrzeugen, die auf einer Etappe dem Fahrerfeld vorausfährt. Jeder Tour-Sponsor hat mindestens ein Fahrzeug, wodurch die Karawane mehr Personal hat als das Rennen selbst.


Wechsel:
zur Seite ausweichen, nachdem man eine Gruppe angeführt hat, so dass ein anderer Fahrer nach vorne kommen kann.

Puncheur:
Fahrer mit "Puncher". Starker Allrounder, der in hügeligem Gelände mit kurzen, steilen Anstiegen schnell fahren kann. Klassiker-Spezialist Philippe Gilbert aus Frankreich ist einer der berühmtesten Puncheure.

Verfolgung:
Bahnradrennen, bei dem die Fahrer auf den gegenüberliegenden Seiten der Bahn starten und über eine festgelegte Distanz fahren (4 km für Männer, 3 km für Frauen). Der Rennfahrer, der die Distanz am schnellsten zurücklegt, gewinnt. Ein für Zuschauer sehr spannendes Ereignis. Man kann zusehen, wer vorn liegt, und manchmal schafft es ein Fahrer sogar, seinen Gegner einzuholen.

Pusher:
Fahrer, der sehr lange und mit hoher Geschwindigkeit in einem großen Gang mit niedriger Trittfrequenz fährt.

Q

Quadriceps:
Großer Muskel an der Vorderseite des Oberschenkels, dessen Stärke bestimmt mit wieviel Kraft ein Rennfahrer fahren kann.

Königsetappe:
Die härteste und anspruchsvollste Etappe eines Etappenrennens, immer im Gebirge.

Schnellspanner:
Mechanismus, um Laufräder oder Sattelstützen im Rahmen zu zu befestigen. Schnellspanner erleichtern das Ausbauen der Laufrädern für Lagerung, Transport oder zur schnellen Reparatur eines Platten. Manche Schnellspanner finden sich an Sattelstützen und oderen andere Teilen wie Lenker sowie an Falträdern.

Schenllspannachse:
Der Teil des Schnellspannmechanismus, der durch das Teil verläuft, das er sichert. .

R

RAAM:
R.ace A.cross AM.erica, (Rennen quer durch America), Rennen von der West- zur Ostküste der USA. Jährlich ausgetragen seit 1982.

Radialspeichung:
Speichenmuster, bei dem die Speichen direkt von der Nabe zur Felge laufen, ohne andere Speichen zu kreuzen.

Regenbogentrikot:
Trikot gewonnen und getragen vom Sieger oder der Siegerin der Straßenweltmeisterschaft Die Regenbogenstreifen sind grün, gelb, schwarz, rot und blau.

Regenbogenstreifen:
Symbol des Straßenweltmeisters und oft verwendet, um Komponenten und Kleidung zu schmücken, mit dem Titel(träger) verbundensind. Die Streifen sind grün, gelb, schwarz, rot und blau.

Randonnee:
Radfernfahrt, bei der die Teilnehmer einen vorgeschriebenen Kurs navigieren und innerhalb bestimmter Fristen Kontrollpunkte durchfahren müssen.

Randonneur:
ein Radfahrer, der extreme Langstrecken ohne fremde Unterstützung absolviert. In der Regel nicht als Rennen, sondern um den Kurs innerhalb einer bestimmten Frist zu absolvieren. Laut Randonneurs USA "ist Kameradschaft und nicht Wettrennen das, was Randonneuring auszeichnet." Randonneur-Fahren geht auf die Anfänge des Radsports zurück. Das berühmteste Ereignis ist Paris-Brest-Paris, eine Prüfung über 1200 km, die innerhalb von 90 Stunden beendet werden muss.

Reach:
die Gesamtlänge aus Oberrohr und Vorbau, die den Abstand des Fahrers zum Lenker bestimmt.

Hinterbau:
Dieser Teil eines Fahrradrahmens besteht aus Sitzrohr, Kettenstreben und Sattelstreben. "Hinterbau", weil sich dieser Teil hinter dem Hauptdreieck des Rahmens befindet, das aus Sitzrohr, Oberrohr, Unterrrohr und Steuerrohr besteht.

Recovery Bar:
Energieriegel, der nach der Fahrt gegessen wird zur schnelleren Erholung.

Recovery-Getränk:
Energy-Drink getrunken nach den Fahren, um sich schneller zu erholen.

Liegerad:
Fahrräder, auf denen der Fahrer liegt anstatt (mehr oder minder) aufrecht sitzt. Auf Liegerädern sitzt man auf einem Sitz, der einer Gartenliege ähnelt (komplett mit Rückenlehne) und tritt mit den Beinen vor dem Körper in die Pedale. Diese eigenartigen Fahrräder kommen in einer Vielzahl von Konfigurationen, jedoch bieten alle viel Komfort, weil sie mehr Körpergewicht unterstützen und so Druck auf Hände, Arme, Hals, etc. beseitigen.

Montageständer
Eine Stütze, die das Fahrrad über dem Boden hält, so Wartung und Reparatur vereinfacht und Ihren Rücken schont.

Wiederholung:
Jeder harte Durchgang in einem Trainingsintervall. Auch eine vollständige Bewegung in einer Übung mit Gewichten; in Trainingsplänen oft kurz "rep" von engl. "Repetition".

Rollentrainer:
ein stationäres Trainingsgerät, in welches das Fahrrad eingespannt wird. Der Widerstand erhöht sich mit der Tretgeschwindigkeit, um das eigentliche Fahren zu simulieren. auch als Indoor-, Wind-, Flüssigkeits-, oder Magnet- Trainer bezeichnet. Die letzteren drei stehen für das Medium, mit dem der Widerstand auf das Hinterrad erzeugt wird.

Revitaillement:
Französisch für Verpflegung. Control de revitaillement, französisch = Verpflegungszone.

Felge:
Der äußerste Teil des Laufrades. Der Reifen wird auf die Felge montiert. Bei Fahrrädern mit Seilzugbremsen (keine Scheibenbremsen) ist die Felge Teil des Bremssystems.

Felgenband:
Streifen aus Kunststoff oder Gewebe,der ins Felgenbett gelegtoder geklebt wird, um die Speichenlöcher abzudecken und zu verhindern, dass die scharfkantigen Ränder der Speichenlöcher, Speichenköpfe oder Nippel den Schlauch beschädigen.

Fahrbahnteiler:
Barrieren aus Beton, um den Straßenverkehr zu verlangsamen. Vor allem in Nordeuropa gibt es viele solche Barrieren, durch die Radrennen sehr gefährlich werden können.

Abschürfung:
" Schmerzhafte Hautwunde, die beim Sturz und Rutschen auf der Straße erlitten wurde.

Roadie:
Rennradfahrer

Straßenrennen:
ein Massenstartrennen auf Asphalt, das von A nach B führt, über eine große Runde durch ein Land oder auf einem Rundkurs abgehalten wird, der länger ist als solche für Kriterien..

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Rolle:
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2. Ein Indoor-Trainingsgerät bestehend aus einem Rahmen mit 3 oder 4 Rollen, auf das man sein Fahrrad stellt und auf der Stelle fährt. Auf einer Rolle (auch "freie Rolle") fährt man zwar au der Stelle, aber lenkt und pedaliert mit dem gleichen Fahrgefühl wie im Freien auf der Straße. Im Gegensatz zu stationären Trainern müssen Sie auf der Rolle das Rad balancieren, es sei denn, sie ist mit einer Stütze ausgestattet.

Dachträger:
Gepäckträger zum Transport von Fahrrädern, der auf dem Autodach montiert wird.

fahrbahn ausschlag: jeder haut abrieb, der aus einem sturz resultiert. auch crash ausschlaggenannt.

walzen: ein indoor-trainingsgerät, bestehend aus drei langen, durch riemen verbundenen zylindern. Beide Räder Rollen auf diese Zylinder, so dass Balancing ist viel wie tatsächliche fahren.

Rotor:
1. Bremsscheibe, also die dünne, kreisförmige Metallplatte, die auf der Naben sitzt. 2. Kassettenkörper, der Teilder Hinterradnabe, auf dem die Ritzel montiert werden.

Rouleur:
Fahrer, der über sehr lange Zeit ein hohes Tempo in flachem und hügeligem, aber nicht zu bergigem Gelände fahren kann. Rouleurs sind oft "Super-Domestiken", die in der Lage sind, ihrem Teamkapitän über Stunden Windschatten zu bieten.

Streckenplan:
Eine Art Karte, die oft zu Beginn einer organisierten Fahrt verteilt wird, und die Entfernung, Anstiege und Gefahrenstellen auflistet. Durch Kleinformat, passend für die Trikottsche oder als Aufkleber fürs Oberrohr, viel einfacher während der Fahrt zu handhaben als eine Landkarte. .

RPM:
Für Umdrehungen pro Minute (engl. = R.evolutions P.er M.inute), entspricht der Trittfrequenz. Wenn Sie keinen Trittfrequenzmesser haben, zählen Sie einfach die Anzahl der kompletten Pedalumdrehungen (nur eine Seite), die Sie in 15 Sekunden absolvieren, und multiplizieren Sie diese Zahl dann mit 4, um ihre Trittfrequenz zu bestimmen. Ein gute Ziel-Trittfrequenz für Fitness-orientierte Fahrer sind 70 bis 90 RPM zu.

S

Sattel:
Trägt das meiste Gewicht des Fahrers und ist so eines der wichtigsten Teile am Fahrrad, weil er den Fahrkomfort entscheidend beeinflusst.

Sitzbeschwerden:
Schmerzen oder Hautprobleme im Schritt, die durch übermäßige Reibung während der Fahrt entstehen. Dazu gehören Druckschmerzen oder Rötungen bis hin zu Schürfwunden, die einer Verbrühung ähneln können, wenn sie sich infizieren.

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sag wagon:
ein kraftfahrzeug, das einer gruppe von fahrern folgt, ausrüstung und leih hilfe im falle von schwierigkeiten. auch als besenwagen. Sag ist eine Abkürzung für "Support and Gear" oder "Support and grub".

Schrader:
Angelsächsisch für Autoventil. Dickes Ventil mit einem Stift in der Mitte. Dieser Stift muss gedrückt werden, damit Luft hineingepumpt oder abgelassen werden kann.

Sitzstrebe:
oder Sattelstrebe. Schlankes Rahmenrohr, das sich vom hinteren Ausfallenden bis zum oberen Ende des Sitzrohrs reicht. Auf jeder Seite des Hinterrades befindet sich eine Sitzstrebe.

Set: Eine bestimmte Anzahl von Wiederholungen beim Intervall- oder Krafttraining.

Schwag:
Aller möglicher Krimskrams oder kostenlose Merchandising-Artikel wie Poster, Mützen, Flaschen, Aufkleber usw., die Radrennen, Radmarathons, in Geschäften oder auf Messen verteilt werden.

Scratch-Rennen:
Bahnrenndisziplin, ein Rennen über eine bestimmte Distanz bzw. Anzahl von Runden, bei dem alle Fahrer gleichzeit von der Startlinie (engl. "from scratch") losfahren.

schrei:
, um wirklich schnell zu fahren.

Dichtmittel:
Typischerweise eine Flüssigkeit auf Latexbasis mit daruntergemischten kleinen Partikeln, die in Schäuche oder Tubeless-Reifen eingefüllt wird, um Löcher zu verschließen, bevor zuviel Luft etweicht und ein Platter ensteht. Die Partikel im Dichtmittel versiegeln das Loch oft fast sofort, so dass Sie einfach weiterfahren können.

Gedichtete Lager:
Kugellager, die vor Wasser, Sand und Schmutz mit einer Dichtung, also einer Art Schutzschild versehen sind.Ein gedichtetes Lager läuft länger und muss seltener gewartet werden. Viele hochwertige Tretlager, Steuersätze und Naben verfügen über gedichtete Lager.

Sitz:
ist ein Fahrradreifen korrekt montiert, hat er den richtigen "Sitz". Dies erkennt man daran, dass die Reifenflanken exakt in der Felge sitzen. Wenn Sie das Rad drehen und die Reifenflanken auf beiden Seiten beobachten, sollten diese direkt über der Felge und gleichmäßig tief rund um den Felgenrand liegen. Gibt es an Unregelmäßigkeiten oder sogar Beulen, lassen Sie die Luft aus dem Reifen und ziehen sie ihn erneut auf. Sonst ensteht ein schwammiges Fahrgefühl, oder der Reifen kann während der Fahrt sogar ganz von der Felge gezogen werden.

Satteltasche:
Tasche, die unter dem Sattel zum Transport von Kleinzeug wie Ersatzschlauch oder Minitool befestigt wird.

Sitzrohr:
Das Rahmenrohr, in das die Sattelstütze gesteckt wird.

Sattelstütze:
Die Komponente, auf der der Sattel montiert ist.

sitzstreben:
die twin-frame-rohre mit kleinem durchmesser, die das hinterrad überspannen und vom sitzrohr zur hinterachse führen.

Schlauchreifenkleber:
Klebstoff, mit dem der Schlauchreifen auf die Felge geklebt wird.

Schlauchreifen
Reifentyp, der auf die Felge geklebt wird. Der Mantel umschließt den Innenschlauch vollständig, weshalb letzterer nicht separat ausgetauscht werden kann. Radprofis bevorzugen Schlauchreifen, da diese nicht nur sehr leicht sind, sondern durch ihren exakt runden Querschnitt sehr hohen Fahrkomfort bieten.

Shimano:
japanischer hersteller von fahrradkomponenten. Gegründet von Shozaburo Shimano in 1922.

Schlackern:
Gefährliche seitliche Hin-und-her-Bewegung des vorderen Endes des Fahrrads während der Fahrt, verursacht durch Schäden oder mangelnde Wartung oder durch schlechten Straßenzustand. Beginnt meist langsam, wird dann schneller und kann dazu führen, dass man die Kontrolle verliert und stürzt. Um das Schlackern zu stoppen, klemmen Sie das Oberrohr zwischen Ihre Knie und fahren Sie langsamer. Sobald es auftritt, lassen Sie Ihr Rad sofort auf Schäden prüfen. Auch bekannt als "Speed-Wobble".

Silhouette™ Engineering:
von Pactimo entwickelte, hauseigene Technologie, durch die Trägerhosen in Fahrposition noch komfortabler sitzen.

Singlespeed:
Fahrrad ohne Schaltung, also mit nur einem Gang. Es gibt spezielle Rennen für Singlespeed-Fahrräder. Singlespeed-Fahrer mögen die Einfachheit der Bikes und die Herausforderung eines Rennens ohne Gangschaltung (wenn ein Hügel zu steil ist, wird geschoben).

Singletrail:
Ein Pfad, der so schmal ist, dass keine zwei Fahrräder nebeneinander fahren können, sodass überholen schwierig oder unmöglich wird.

Sitzknochen:
Die beiden "Knochenspitzen" des Beckens, die auf dem Sattel ruhen. Für maximalen Sitzkomfort sollte der Sattel die richtige Breite haben, um Ihre Sitzknochen korrekt zu unterstützen und zu polstern.

sitzen, am Hinterrad ::
im Windschatten fahren.



. .

Slicks:
Reifen ohne Profil. gelten als sehr schnell und griffig.

Slingshot:
engl. = Steinschleuder. Renntaktik, bei der im Sprint ein Fahrer im Windschatten eines anderen fährt und dann den Schwunng nutzt, um vorbei zu fahren.

Windschatten:
Raum direkt hinter einem Fahrer oder Fahrzeug, in dem die Luft sich langsamer bewegt. .

Snakebite::
Platter mit zwei parallelen, länglichen Löchern, ähnlich einem Schlangenbiss (engl. = "snakebite"). Ensteht indem der Schlauch zwischen Boden und Felge einngeklemmt wird.

snap:
die fähigkeit, schnell zu beschleunigen.

soft-pedal-:
, um die pedale zu drehen, ohne tatsächlich kraft anzuwenden.

softtail:
ein mountain-fahrrad mit vollfederung.

Soigneur:
Frz. = Pfleger/Betreuer, Teammitarbeiter, der sich um die Fahrer kümmert. Er erfüllt Aufgaben wie Massagen, Abgabe von Essen und Wasserflaschen, sorgt dafür, dass die Fahrer rechtzeitig zu ihren Hotels kommen, dort alles Nötige vorhanden ist usw..

Reiniger:
Mittel, das aufgesprüht oder aufgetragen wird, um Schmutz und Fett zu entfernen. Ideal für die Reinigung von Antriebskomponenten. Auch als "Fettlöser" bezeichnet.

SPD:
S.himano P.edaling D.ynamics. System für Klickpedale der Marke Shimano. So verbreitet und beliebt, dass manche Radfahrer alle Klickpedale als "SPDs" bezeichnen.

Speed:
engl. = Geschwindigkeit. Bezeichnet die Fähigkeit, sehr schnell zu beschleunigen und für kurze Zeit sehr hohe Trittfrequenzen halten zu können.

Speedwork:
Intervalltraining mit Schwerpunkt seine "speed" zu verbessern.

:
.

Welle:
Anderes Wort für Achse.

:

Speichen:
Metallstäbe, die zwischen der Radnabe und der Felge verlaufen. Speichen gibt es in verschiedensten Formen, Materialien, Stärken und Längen.

Speichenschlüssel:
Kleines Werkzeug zum Lösen und Anziehen von Speichen verwendet, um Laufräder zu zentrieren. Immer achtsam damit umgehen!

Sporttourenrad:
Fahrradtyp ähnlich wendig wie ein Rennrad, aber zum Gepäcktransport geeignet wie ein Tourenrad. Ideal für Reisen mit wenig Gepäck und Übernachtungen in Hotels. Sie sind oft mit großer Gangbreite für einfaches Bergauffahren ausgestattet.

Sprint:
1. Phase höchster Geschwindigkeit am Ende eines Rennens, wenn um den Sieg gefahren wird. Meist kürzer als 200 Meter.
2. Im Bahnradsport wird der Sprint mit jeweils zwei Fahrern gegeneinander ausgetragen. Im Gegensatz zur Verfolgung starten die Fahrer direkt nebeneinander.

Sprinter:
Fahrer, der am Ende eines langen Rennens immer noch sehr schnell beschleunigen kann. Sprinter werden geboren, nicht gemacht: Sie brauchen einen hohen Anteil an schnell-zuckenden Muskeln und stählerne Nerven, um mit ähnlich begabten Fahrern bei 70 km/h Schulter an Schulter zu fahren.

Ritzel:
Zahnräder, auf denen die Kette ruht. Ritzel nennt man meist die Zahnräder am Hinterrad. Die vorderen Zahnräder werden Kettenblätter" genannt.

Squadra:
Italienisch für Team

Sram:
ein fahrrad-komponenten-hersteller mit sitz in Chicago, Illinois. 1987 von Stan Day, Scott Ray King und Mike Mercuri gegründet (Sram = S.tan, RA.y, M.ike). gesprochen "Sram" oder "Sräm", aber niemals "Es-ram" oder "Schramm" !

eichhörnchen:
ein nervöser oder instabiler fahrer, der nicht vertraut werden kann, um eine unveränderliche linie beizubehalten.

Etappenrennen:
Mehrtägige Veranstaltung, z.T. bestehend aus verschiedenen Renndisziplinen. Gewinner ist der Fahrer mit insgesamt kürzesten Fahrzeit über alle Etappen. Das berühmteste Etappenrennen ist die Tour de France.

Edelstahl:
hochwertiger Stahl, z.B. verwendet für Speichen, weil er sehr zugfest ist und nicht rostet.

Vorbau:
Bauteil, das den Lenker hält. .

Stoker:
Der hintere Fahrer auf einem Tandem.

gerader block:
eine kassette mit zahnrädern, die in den einzelnen schritten an größe zunehmen.

Bergankunft:
Etappe, die am Gipfel eines kategorisierten Anstieg endet. Die Zeitabstände können hier groß sein, an Steigungen die Fahrer in Gruppen zerfallen, wobei oft ein Fahrer allein - oder "solo" - gewinnt.

Souplesse:
Gut konditionierte Beinmuskulatur, die erlaubt, geschmeidig mit hoher Trittfrequenz und Kraft zu pedalieren. .


Haarnadelkurve:
Kurve mit 90-Grad-Winkel oder mehr.

T

29er:
MTB mit 29-Zoll-Laufrädern.

Kartoffelchip:
Schwer beschädigtes Laufrad, das so verbogen ist, dass es einem Kartoffelchip ähnelt.

:


Tandem:
Fahrrad für zwei Personen.

Tapered Lenker:
engl. = verjüngter Gabelschaft. Moderne Gabelkonstruktion, bei der sich der Durchmesser des Gabelschafts vom unteren Lenklager zum oberen Lenklager verringert. Das vordere Ende des Rahmens wird so steifer ohne das Gewicht zu erhöhen. Dies verbessert das Handling und dieFahrstabilität. Typischerweise messen Tapered-Steerer-Gabeln 1 1/8 Zoll am oberen und 1 1/2 Zoll am unteren Ende. Es gibt aber auch andere Maße.

Teamfahrzeug:
Das Auto, in dem der Directeur Sportif, Soigneur und Mechaniker sitzen. Der Mannschaftswagen ist die mobile Basis des Teams während des Rennens. Von hier aus diktiert der Directeur Sportif die Strategie, Mechaniker und Soigneur kümmern sich um die Fahrer.

Teamkapitän:
Der stärkste Fahrer des Teams, für den der Rest des Mannschaft arbeitet, um ein Ziel wie den Gesamtsieg zu erreichen oder das Punktetrikot.

Capitaine de Route:
Manchmal, aber nicht immer, der Teamkapitän. Der Capitaine de Route ist verantwortlich für das, was auf der Straße passiert, und leitet Informationen und Anweisungen an den und vom Directeur Sportif weiter. Wenn der Capitaine de Route nicht der Teamkapitän ist, übernimmt meist ein sehr erfahrener Fahrer die Rolle.

Mannschaftszeitfahren (TTT):
Rennen gegen die Uhr mit zwei oder mehreren Fahrern, die jeweils gleichzeitig starten.

tea party:
, wenn eine ganze gruppe von fahrern stoppt und chats, und niemand scheint zu wollen, fahren auf.

technisch:
schwierig zu fahren. Beim Mountainbiken z.B. ein Streckenabschnitt voller Wurzeln, Felsen, engen Kurven oder sonstigen Hindernissen. Auf der Straße etwa eine kurvenreiche Abfahrt und/oder eine Straße mit schlechtem Asphalt und Schlaglöchern.

Tempo:
1. Gleichmäßig hohe, aber nicht extrem hohe Geschwindigkeit, die von den Fahrern an der Spitze vorgegeben wird. Manchmal wird vom Hauptfeld ein schnelleres Tempo gefahren, etwa um Zeit aufzuholen.
2. Tempo ist eine Geschwindigkeit noch unter Zeitfahr-Niveau, aber schon fast über aerobem Level liegt. "Tempo" lässt sich für ca. eine Stunde können.
3. Tempo ist im Englischen auch das Punktefahren, eine Bahn-Renndisziplin, bei der zwei Punkte an die erste Person vergeben werden, die pro Runde die Linie überquert, und ein Punkt an den zweitplatzierten Fahrer. Der Fahrer mit den meisten Punkten am Ende des Rennens gewinnt.

Téte de la Course:
Französisch für "Kopf des Rennens", bezieht sich auf den oder die Fahrer an der Spitze des Rennens.

:
Zu schlagen auf Ihrem Fahrrad oder Ausrüstung durchzuschlagen es herum und Reiten hart.
2. Schlampige oder schlechte Fahrkünste.

Threadless Headset:
engl. = gewindeloser Steuersatz. Lenkmechanismus, der nicht auf die Gabel geschraubt wird, so dass weder Steuerlager noch Gabelschaft ein Gewinde benötigen. Bei Mountainbikes und Rennrädern längst üblich.

dreistündige tour:
eine fahrt, die wie ein stück kuchen aussieht, aber entpuppt sich als ein todesmarsch. Abgeleitet vom Titelsong zu "Gilligan es Island".

Panthersprung:
oder Tigersprung. Renntaktik, bei welcher der Fahrer am Ende eines Sprints das Fahrrad nach vorne vor seinem Körper nach vorne stößt, um die Ziellinie scheller zu überqueren, in der Hoffnung, damit den Sprint zu gewinnen.

Ti:
Abkürzung für Titan und gleichzeitig chemisches Symbol im Periodensystem der Elemente. Einziges Überbleibsel aus dem Chemieunterricht, das Radfahrern beim Fachsimpeln gestattet ist, ohne als Streber zu gelten.

Tifosi:
(Einzahl Tifoso!) Italienische Sportfans, manchmal extrem fanatisch in ihrer Hingabe an den Sport, einen bestimmten Sportler oder an ein Team.

Zeitgutschrift:
Zeitgutschriften werden bei einigen Etappen für die ersten drei Fahrer im Ziel oder bei Zwischensprints vergeben. Zeitgutschriften wurden manchmal nur in der ersten Woche einer Rundfahrt vergeben. Die Idee ist, das Rennen spannender zu machen und auch den Sprintern die Chance zu geben, das Gelbe Trikot zu erobern, auch wenn sie nach dem Prolog ein paar Sekunden zurück liegen.

Zeitlimit:
Jede Etappe muss von den Fahrern in einer bestimmten Zeit beendet werden, die sich aus der Fahrzeit des Siegers plus einem bestimmten Prozentsatz dieser Zeit errrechnet. Überschreiten sie diese Zeit, werden sie aus dem Rennen ausgeschlossen und dürfen am nächsten Tag nicht mehr starten. Der genaue Prozentsatz variiert je nach Art der Etappe, deren Gelände und der zu erwartenden Durchschnittsgeschwindigkeit. Bei einer schnellen Flachetappe können es bis zu fünf Prozent, bei einer langsame Bergetappe sogar 16 bis 17 Prozent sein. Unter bestimmten Umständen haben die Rennveranstalter einen Ermessensspielraum, Fahrer nicht auszuschließen, wenn dies beispielsweise einen sehr großen Teil des Feldes betreffen würde.

Zeitfahren (TT):
Radrennen, bei dem einzelne Fahrer oder Teams die gleiche Strecke und Distanz getrennt voneinander befahren und die dafür benötigte Zeit gestoppt wird. Bei Zeitfahren starten die Teilnehmer in der Regel in voreingestellten Intervallen unnd fahren auf einer Hin- und Zurückstrecke oder einem Rundkurs. Meist sind diese 15 bis 40 km lang.

Pedalkäfig:
veraltetes System, bei dem ein Metallkäfig am Pedal zusammen mit einem Pedalriemen den Fuß fest mit dem Pedal verbindet. Für derartige Pedale benötigt man in der Regel keine speziellen Schuhe.


Oberrohr:
Rahmenrohr, welches das Steuerrohr mit dem Sitzrohr verbindet.

Topographische Karte:
"Old-School Navigationsgerät". Landkarte, auf der Geländemerkmale wie Höhenlagen verzeichnet sind.

Oberlenker:
der obere waagerechte Teil des Rennlenkers zwischen Vorbau und Bremshebeln.


Bahnrad:
spezielles Rennrad zum Fahren auf einer Radbahn (auch "Velodrom" genannt). Diese Fahrräder ähneln Rennrädern, haben aber nur einen Gang und keine Bremsen. Die Übersetzung hat keinen Leerlauf. Das heißt, so lange sich das Hinterrad dreht, muss man mittreten. Man verändert die Geschwindigkeit, indem man vorwärts oder rückwärts in die Pedale tritt bzw. versucht, deren Vorwärtsbewegung entgegen zu halten.

Von Links!:
Verbales Signal, um dem vorausfahrenden Fahrer anzuzeigen, dass man ihn gleich auf der linken Seite überholen wird.

von Rechts!:
Verbales Signal, um dem vorausfahrenden Fahrer anzuzeigen, dass man ihn gleich auf der rechten Seite überholen wird.

Trackstand:
Manöver, bei dem der Fahrer das Rad anhält und versucht, stehen zu bleiben, ohne dass die Füße die Pedale verlassen.


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Versatz:
Abstand zwischen einer senkrechten Geraden von der Mitte des Tretlagers bis zur Spitze des Sattels, in der Regel 30 bis 50 mm. Der Versatz wird auch maßgeblich vom Sitzrohrwinkel beeinflusst, bei Wettkampfrädern ist er eher kürzer, bei Tourenrädern eher länger.


Trial:
Radsportdisziplin oder die Kunst mit dem Rad auf und über große Hindernisse zu springen. Für diejenigen, die keine Lust haben schnell zu fahren denen es nicht schnell geht oder die keine Ausdauer haben. Nicht zu verwechseln mit Time Trial (Zeitfahren), was genau das Gegenteil ist.

Trainingseffekt:
Ergebnis eines Trainings, das mit genug Intensität und Dauer betrieben wurde, um positive physiologische Veränderungen herbeizuführen.

Federweg:
Bei Federungen der maximale Abstand, um den ein Dämpfer bzw. eine Federgabel komprimiert werden kann.

Triathlon:
Rennen bestehend aus einem Schwimm-, Rad- und Laufabschnitt. .

Triple:
1. Kurz für Dreifach-Kettenblatt.
2. Ein Fahrrad für drei Personen, wird gelegentlich auch als "Triplet" bezeichnet.

Zentrierständer:
Gerät, zum Ausrichten eines Laufrads. Mit Anzeigen ausgestattet, die es dem Mechaniker erleichtern, Unebenheiten und Abweichungen zu beseitigen. Wird auch zum Bau, also zum Einspeichen und Zentrieren neuer Räder verwendet.

Schlauchreifen:
Rennradreifen, bei dem der Schlauch im Inneren eingenäht ist. . Dieser Reifentyp wird auf die Felge geklebt.

Unterlenkerhaltung:
Fahrposition, meist relativ unbequem, bei der Kopf und Rumpf niedrig, der Rücken flach und die Arme nah am Körper gehalten werden, um den Luftwiderstand zu verringern.

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Wendemarke:
oder Wendepunkt. Punkt, ab dem die Strecke eines Zeitfahrens in die Gegenrichtung verläuft.

U

Ultramarathon:
Radsport-Event mit extrem langen Strecken.

Ultramarathon Cycling Association:
Internationaler Dachverband. Sanktioniert Ultra-Langstrecken-Veranstaltungen und zeichnet Rekorde auf.

ungewicht:
den akt der kurzzeitige aufhellung des rades durch eine kombination aus körperbewegung und position. Es ist ein integraler Sprung über Dinge wie Schlaglöcher oder Eisenbahngleise.

USA Cycling:
Dachorganisation für Fahrradrennen in den USA. Verbunden mit der UCI.

UCI:
Union Cycliste Internationale, Radsportweltverband mit Hauptsitz in Genf, Schweiz.

Hochschalten:
in einen größeren Gang (kleineres Zahnrad hinten, größeres Zahnrad vorne) schalten.

USCF:
Amerikanischer Radsportverband, der den Amateur-Radsport, also nicht professionelle Straßen-, Querfeldeinrennen und Bahnrennen regelt. Eine Abteilung von USA Cycling.

USPRO:
Amerikanische Radsportorganisation, verantwortlich für den professionelle Radsport in den USA. Eine Abteilung von USA Cycling.

V

Ventilkappe:
Kunststoff-Schraubkappen, die auf Presta-(französische) Ventile geschraubt wird. Wird bei Rennrädern meist weggelassen.

Ventilstift:
Mechanismus im Inneren eines Schrader-(Auto-)ventils, der verhindert, dass unbeabsichtigt Luft austritt. .

Ventilmutter:
Metallring,der auf den Ventilschaft geschraubt wird, um ein Rütteln des Ventils in der Felge zu verhindern. Kann bei Rennrädern meist weggelassen werden.

Ventil:
Der Teil des Fahrradschlauchs, um Luft einzufüllen oder abzulassen.

V-Bremse:
Markenname von Shimano für eine Variante von Cantilever-Seilzugbremsen. Die leistungsstärkste Form der Felgenbremse dank langer Arme (größerer Hebelwirkung), unflexiblen Bremsbelag-Halterungen und kurzen Kabelwegen.

Velo:
Meist altmodisches, in der Schweiz allerdings noch gebräuchliches Synonym für Fahrrad (Kurzform von französisch für Fahrrad : "velocipede", wörtlich "Schnellfuß").

Velodrom:
eine ovale Rundstrecke mit Steilkurven für den Bahnradsport.

VeloNews:
Amerikanisches Radsportmagazin, spezialisiert auf Radrennen (On- und Off-Road).

Vertikale Ausfallenden:
Ausfallenden sind die Teile des Rahmens, in denen die Laufräder befestigt werden. Senkrechte Ausfallenden am Hinterbau vereinfachen den Aus- und Einbau des Hinterrades, weil sie nach unten zeigen und so in der Regel das Rad automatisch korrekt ausrichten.

VO:
Maximale Sauerstoffmenge, die bei Höchstanstrengung verbraucht werden kann. Wichtiger Indikator für das Potenzial von Personen, die Radsport oder andere aerobe Sportarten betreiben. Es ist weitgehend genetisch bedingt, kann aber durch Training etwas verbessert werden.

VO2 Max:
Messung, die lange verwendet wurde, um das maximale Ausdauer-Potenzial eines Radfahrers zu bestimmen. Misst die maximale Sauerstoffaufnahme während des Trainings pro Kilogramm Körpergewicht und Zeiteinheit. Ein durchschnittlicher, gesunder, untrainierter Mann nimmt etwa 3,5 Liter/Minute oder 45 ml/kg/min auf. Eine durchschnittliche, gesunde, untrainierte Frau nimmt etwa 2,0 Liter/Minute oder 38 ml/kg/min auf. Tour-de-France-Sieger weisen einige der höchsten VO2 Max-Werte auf. So erzielte etwa Greg LeMond 92,5 ml/kg/min und Lance Armstrong 83,8 ml/kg/min.

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Vuelta a Espana:
Spanien-Rundfahrt. Eine der drei "Grand Tours" - dreiwöchige Landesrundfahrten - und drittwichtigstes Etappenrennen im Profikalender nach der Tour de France und Giro d'Italia.

Geier:
Zuschauer, die sich an gefährlichen Hindernissen aufstellen, in der Hoffnung, Blut zu sehen .

W

Wand:
Eine Straße, die aussieht, als ob sie senkrecht nach oben verläuft, weil sie es praktisch tut. Gilt im Allgemeinen für Anstiege steiler als 10%, je nach Region.

oder
Führt in der Regel führt dazu, dass das Rad nicht unter dem Fahrer bleibt, sondern irgendwo anders landet.

Waschbrett:
Straßenoberfläche mit vielen kleinen, regelmäßigen Wellen, die für eine raue Fahrt sorgt.

Watt:
Maßeinheit für Leistung. Zeigt, wie viel Kraft in welcher Zeit auf die Pedale ausgeübt wird.

Weight-Weenie:
Fahrradbesitzer (nicht unbedingt Fahrer), der sich mehr darum kümmert, wie viel Gramm eine bestimmte Komponente am Gesamtgewicht des Bikes spart, als darum, wie man sich als Fahrer verbessert.

Radstand:
Abstand zwischen Vorder- und Hinterachse.

Wheelie:
Fahren nur auf dem Hinterrad. Erfordert viel Geschick und Balance-Gefühl.

Hinterradlutscher:
Jemand, der nur hinter anderen herfährt, aber nie selbst die Führung übernimmt.

Weißes Trikot (maillot blanc):
1975 eingeführt, um den in der Gesamtwertung bestplatzierten Fahrer unter 26 Jahren während der Tour de France zu kennzeichnen.


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Dochteffekt:
Merkmal jeder guten Fahrradbekleidung. Das Gewebe absorbiert Feuchtigkeit und leitet sie von der Haut weg, sie bleibt trocken und das Tragegefühl angenehm.



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Windchill:
Kältewirkung von Luft, die sich über die Haut bewegt, so dass die Temperatur kälter erscheint, als sie tatsächlich ist. Beim Radfahren ensteht Windchill bereits durch den Fahrtwind. Dies muss bei der Auswahl von Kleidung für Winterfahrten berücksichtigt werden.

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Zusammenarbeit:
Eine wichtige Taktik im Radsport. Man arbeitet mit mindestens einer anderen Person zusammen, d.h. jeder übernimmt abwechselnd die Führung, um dem/den Nachfolgenden Fahrern Windschatten zu bieten. So können sich alle regelmäßig erholen und eine höhere Geschwindigkeit beibehalten als allein.


Wrench:
n. sinngemäß "Schraubenschlüssel" - professioneller Fahrradmechaniker, besonders in Diensten eines Radrennteams.

Y

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Y-Schlüssel:
Y-förmiges Werkzeug in der Regel mit 8-, 9- und 10-mm-Sechskantschlüsseln oder 4-, 5- und 6-mm-Inbusschlüsseln.

Gelbes Trikot:
Trikot, getragen vom Gesamtführenden der Tour de France (und vieler anderer Etappenrennen). "Das Gelbe Trikot" ist auch der Titel eines Romans über die Tour von Ralph Hurne.

gelbe linien regel:
In vielen radrennen und events diese sicherheitsregel soll die fahrer davon abhalten, die gelbe mittellinie auf der straße zu überqueren. Bestrafung für das brechen dieser Regel kann auch eine Zeitstrafe, die auf der Rückseite der Packung oder sogar Disqualifikation verbannt.

Z

Kabelbinder:
Eine preiswerter Schlaufe aus Kunststoff, um Kabel und sonstige Dinge sicher an Ort und Stelle ohne Werkzeug zu befestigen. Hervorragend geeignet zum Anbringen von Startnummern, und alle möglichen anderen Anwendungen.

Zone, nicht in der:
Geisteszustand, in dem Sie glauben, schon in der Zonezu sein, aber sie eigentlich gerade nur nicht darauf achten, was um Sie herum passiert. Oft als Entschuldigung für einen besonders peinlichen Sturz verwendet.

Zone, in der:
Geisteszustand während des Fahrens. Du denkst nicht nach, du tust es einfach. Eine wirklich Zen-Erfahrung, die nicht ganz erklärt werden kann. Doch, wenn du es erlebst, wirst du es wissen und danach streben, es wieder zu tun.


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